Matthew, 17 Jahre, Großbritannien
Der englische Internatsschüler
aus Kent weiß genau, was er
will. Mit sieben Jahren beschloß
er, Rechtsanwalt zu
werden. Später will er in Oxford
studieren. Sein Ziel ist eine
Anstellung in San Francisco. "
Stell dir vor: ein
Büro in einem Wolkenkratzer --
und das letzte Licht,
das ausgeht, das ist meins." Um sein Ziel
zu erreichen, besucht
er eine Eliteschule. "Dort habe ich
die besten Möglichkeiten. Es gibt
die besten Lehrer, tolle Sportmöglichkeiten,
und Rauchen und Trinken
sind verboten", erzählt Matthew.
Nur die schwarze Schuluniform
gefällt ihm nicht so sehr. In der Freizeit
trainiert er für Schwimmwettkämpfe
seiner Schule. Selbst bei seinem letzten
Sprachurlaub in Deutschland ging er
fast jeden Tag ins Schwimmbad, um zu
trainieren.
"Europa ist für mich persönlich
nicht so wichtig", sagt Matthew, "es
ist schwer genug,
mit der eigenen Sprache Rechtsanwalt zu
sein. Die USA bieten viele Moglichkeiten,
wenn man Erfolg haben will. " Diese Möglichkeiten
sieht er in Großbritannien nicht. Er
ärgert sich, wenn die Leute dort immer
nur an die guten Zeiten von
früher denken. Und das gefällt ihm auch nicht: "Wenn
alle nur von 9 bis 5 arbeiten, kann sich die
Wirrschaft nicht verbessern."
Er glaubt, daß Großbritannien keine große
Rolle in der EU spielen wird.
Zurück zur Leitseite