Terror und Vernichtung

Der Antisemitismus war das zentrale Element im ideologischen Programm der Nationalsozialisten. Schon 1933 wurden jüdische Geschäfte boykottiert und jüdische Beamte entlassen. Ehen zwischen Juden und "Ariern" waren ab 1935 verboten. Mit der "Kristallnacht" im November 1938 begann die gewaltsame Verfolgung und Vernichtung. Ab 1941 mussten Juden den sogenannten Judenstern an der Brust tragen und 1942 beschloss die Wannsee-Konferenz in Berlin die "Endlösung" der Judenfrage: Alle Juden in Europa sollten entweder durch Zwangsarbeit, Hunger oder durch Mord vernichtet werden.

Bis Kriegsende wurden fünf bis sechs Millionen Juden in Konzentrationslagern oder bei Massenerschießungen getötet. Auch Sinti und Roma (Zigeuner), Homosexuelle, Behinderte, Kriminelle und natürlich politische Gegner zählten zu den Opfern des NS-Regimes.

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